Mein Freund Pax von Sara Pennypacker

Titel: Mein Freund Pax

Autor: Sara Pennypacker

Übersetzer: Birgitt Kollmann

Illustrator: Jonathan Klassen

Seitenanzahl: 304 S.

Verlag: Fischer Sauerländer

Erscheinungsdatum: 15. März 2017

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7373-5230-7

Preis: 16,99 €

Originaltitel: Pax

Einzelband

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Inhalt

Peter hat den Fuchswelpen Pax vor dem sicheren Tod gerettet und aufgezogen – seitdem sind die beiden unzertrennlich. Peter und Pax verstehen sich ohne Worte, und nur zusammen fühlen sie sich ganz. Aber dann kommt der Krieg und reißt die beiden auseinander. Zwischen ihnen liegen Hunderte von Kilometern und warten tausend Gefahren, doch von ihrer Sehnsucht getrieben, kennen die beiden nur einen Gedanken: den anderen wiederzufinden…

Sara Pennypacker und Jon Klassen haben eine berührend-poetische Freundschaftsgeschichte geschaffen, die gleichzeitig ein Plädoyer für Menschlichkeit in Zeiten des Krieges ist.

Meine Meinung

Mein Freund Pax ist vorallem eines: eine anrührende Geschichte. Es handelt von einer Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Fuchs in einer schweren Zeit. Einer Zeit, in der Freundschaft, Menschlichkeit, Mitgefühl und Liebe selten anzutreffen ist: Krieg.
Und doch, dort wo alles verloren scheint, beweist wieder mal die Hoffnung, dass sie alles ist, was wir haben und dass man niemals aufgeben soll an das Gute und Wahre zu glauben.
So auch Peter und Pax, sie sind bereit alles füreinander zu geben und sich wiederzufinden, nach dem sie so plötzlich auseinander gerissen wurden.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Peter und Pax erzählt. Sara Pennypacker gelingt es sehr gut, dem Leser ein Bild von beiden zu machen und vor allem auch sich in den Fuchs Pax hineinzufinden, was vom Schreiben her bestimmt schon eine Leistung ist, die Gedanken und Instikte eines Tieres schriftlich darzustellen.
Sowohl Peter als auch Pax begegnen auf ihrem Weg andere Leidensgenossen (ich nutze das Wort hier mit Absicht, denn alle leiden unter dem Krieg), die sie auf ihre Suche zueinander unterstützen. Vola, die verschrobene allein lebende Frau, die eine Verbündete und Stütze für Peter wird, hat mir sehr gut gefallen. Die Dialoge zwischen ihr und Peter haben mich oft innehalten lassen und zum Nachdenken angeregt. Auch sie bekommt einen hoffnungsvollen Ausgang in ihrer Geschichte.
Pax bekommt sogar eine neue Familie und lernt sich in der Wildnis zu Recht zu finden.
Beide Figuren geben so viel für ihre Freundschaft und Liebe zueinander trotz ihrer großen Unterschiede. Sie sind zwei und nicht zwei.
Die Geschichte lehrt, dass wir mehr Liebe und Mitgefühl füreinander haben sollen und dass es sich dafür zu kämpfen lohnt. Heutzutage geht das immer mehr verloren. Krieg zerstört so vieles und doch begegnet man genau in solchen Geschichten der meisten Menschlichkeit und Wärme, da sie in dem großen Kontrastverhältnis zum Krieg stehen. Aber muss es wirklich so weit kommen, damit wieder das Gute in die Welt und den Menschen einkehrt?

Fazit

Pax und Peter führen eine wunderbare Freundschaft, deren Verlauf ich gerne gefolgt bin. Stellenweise war mir die Handlung leider etwas zu lahm. Aber Mein Freund Pax hat mich insgesamt sehr nachdenklich zurückgelassen und ich bin mir sicher es wird noch länger in mir nachhallen, denn die Botschaft lautet: Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt ist der Weg, nicht Krieg und gegenseitige Zerstörung.

Pax bekommt von mir 4 Buchbäume!

 

 

 

Ein ganz herzliches Dankeschön an den Verlag

für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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