[Rezension] Das Juwel – die weisse Rose von Amy Ewing

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Titel: Die weisse Rose (das Juwel #2)

Autor: Amy Ewing

Übersetzer: Andrea Fischer

Seitenanzahl: 400 S.

Verlag: FJB Verlag

Erscheinungsdatum: 25. August 2016

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3841422439

Preis: 16,99 €

Originaltitel: The white rose

Band 2 von 3

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ACHTUNG! Dies ist der zweite Teil einer Reihe, die Rezension kann deswegen SPOILER enthalten!

Cover
Das Cover ist wie das vom ersten Band wieder ein echter Hingucker. Das abgebildete Mädchen, das wahrscheinlich Violet darstellen soll, hat ein Kleid an, dass aussieht wie eine Rose. Die „Tautropfen“ an der Rose kann man sogar fühlen, wenn man übers Cover streicht. Echt schön gestaltet, mir gefällt es sehr!

Handlung
Die Handlung setzt nathlos an dem Ende von Band 1 an. Violet wurde mit Ash zusammen von der Herzogin erwischt. Und das, kurz nachdem Lucien, die männliche Zofe der Herzogin, ihr eigentlich einen Weg zur Flucht verschaffen wollte. Die Herzogin behandelt sie danach natürlich nicht zimperlich und Ash wird gefangen genommen, doch Violet gelingt es mit Hilfe von Garnet, der Sohn der Herzogin und Verbündeter von Lucien, Ash zu befreien und aus dem Juwel zu fliehen. Sie schaffen es sogar Raven, Violets beste Freundin, vor den schlimmen Machenschaften der Gräfin von Stein zu retten und auf ihre Reise in die äußeren Bezirke der einzigen Stadt mitzunehmen. Hier treffen sie auf Menschen, die schon lange einen Sturz des Adels planen und Violet muss erkennen, dass ihre Vergangenheit und ihre Kräfte , sowie die aller anderen Surogate, eine viel größere Bedeutung haben als sie bisher dachte.

Das Juwel – die weiße Rose hebt sich weniger durch seine ausgesprochen spannende oder actionreiche Handlung ab, ich würde sie eher als interessant bezeichnen. Denn viel passiert im 2. Band leider nicht. Da ist die Flucht aus dem Juwel in die Gebiete der Farm, den äußersten Ring der einzigen Stadt, die ohne große Zwischenfälle, mühelos, geradezu einfach klappt und die anschließende beginnende Rüstung der Rebellion gegen das adelige Volk.
Aber ich habe viel über die Magie der Surogate und dem Ursprung der Insel erfahren und die anderen Bezirke der Stadt kennengelernt. Diese beschreibt Amy Ewing auch sehr anschaulich und mir hat es echt Spaß gemacht, diese Kulissen in meinem Kopf entstehen zu lassen. Die Herkunft der Magie der Surogate hat die Autorin mit einer schönen Idee begründet: Die Surogate sind verbunden mit den Elementen der Natur und der Insel und können diese um Hilfe bitten. Der Adel hingegen nutzt die Magie der Surogate aus und somit hat die Autorin sogar ein recht aktuelles Thema, dass auch in unserer Welt existiert, der Ausbeutung der Natur, mit eingeflochten. Das fand ich toll und ist mir so noch nicht in einer Dystopie begegnet. Für mich hat das die etwas arme Handlung wieder aufwiegen können.

Charaktere
Violet ist eine symphatische Protagonistin. Sie ist keine Dramaqueen, sagt aber, wenn ihr etwas nicht passt. Sie kann sich durchsetzen und wächst an ihren Aufgaben. Das einzige, was ich an ihr vielleicht kritisieren könnte, ist, das sie ein fast zu perfekter Hauptcharakter ist. Mir fehlen bei ihr die Schwächen.
Ash ist diesmal etwas präsenter und gefällt mir auch immer mehr, er kämpft für seine Rolle in der Rebellion und für die Anerkennung von seinen Mitmenschen. Violet ist er nach wie vor eine große Stütze und die beiden sind echt süß zusammen.
Lucien, Raven und Garnet sind für Violet und Ash wichtige Verbündete, auch über die drei habe ich mehr in Erfahrung bringen können und ins Herz geschlossen. Sil hingegen, die als neuer Charakter eingeführt wird, kann manchmal ganz schön harsch und unfreundlich werden, doch im Grunde ihres Herzes denke ich, hat auch sie einen weichen Kern.

Schreibstil
Amy Ewings Schreibstil ist flüssig leicht und bildgewaltig. Er konnte mich richtig an die Seiten bannen.

Fazit
Das Juwel – die weiße Rose ist von der Handlung her weniger spannungsgeladen als sein Vorgänger, konnte bei mir aber mit seinen Hintergrundinformationen und tollen individuellen Ideen punkten. Auch die Charaktere sind nach wie vor ein Highlight und am Ende erwartete mich wieder ein so fieser Cliffhänger, dass ich mir Band 3 noch mehr herbeiwünsche, als das letzte Mal den 2. Band!

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Ein ganz herzliches Dankeschön an den Verlag

fjbfür die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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