[Rezension] Gelöscht

gelöscht

Titel: Gelöscht (Slated #1)

Autor: Teri Terry

Übersetzer: Marion Hertle

Seitenanzahl:432 S.

Verlag: Coppenrath Verlag

Erscheinungsdatum: 1. Juni 2013

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3649611837

Preis: 17,95 €

Originaltitel: Slated

Band 1 von 3

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Cover
Ich finde es ganz ok, der Strich bzw. der Titel durch das Gesicht gezogen, nimmt vorallem Bezug zur Geschichte und so was finde ich immer gut.

Handlung
In Gelöscht geht es um Kyla. Kyla lebt in einer fernen Zeit, in der alle Menschen, die irgendwas schlimmes angestellt haben, geslated werden. Geslated bedeutet ihr Gedächtnis wird gelöscht und ihe Gefühle werden über eine Art Armband, ein sogenanntes Levo, kontrolliert. Wallen die negativen Gefühle wie Wut, Trauer, Angst usw. zu hoch auf, sinkt der Wert des Levo, und desto mehr er sinkt, desto schwächer wird der Träger, dies kann teilweise sogar zum Tod führen.
das Handlungsgeschehen wird aus Kylas Sicht geschildert, die sich zu Beginn in ihrem neuen zu Hause und an der neuen Schule versucht einzuleben. Dabei verliebt sie sich und schließt Freundschaften. Doch im Laufe der Handlung verschwinden immer wieder Personen aus Kylas Bekanntenkreis. Doch wo werden sie hingebracht? Wer sind die Lorder, die die Personen wegbringen? Wem kann Kyla wirklich vertrauen?
Leider habe ich in gelöscht keinen wirklichen Spannungsbogen folgen können. Es passierte im ganzen viel zu wenig, was mich zum weiterlesen bewegt hätte, überwiegend folgte ich dem Alltag von Kyla und ihren Gedanken dazu. Deswegen auch die lange Zeit, die ich für das Buch gebraucht habe. Wirklich gut, wurde es, wie so oft, erst am Ende, aber auch nicht so spannend, dass es mich trotz des langweiligen Vorwegs dazu verleitet, die Fortsetzung zersplittert auch nur anlesen zu wollen.

Charaktere
Kyla war größtenteils ein Charakter, den ich mit unauffällig und neutral beschreiben würde, sympathisch wäre zu viel, das war sie mir nicht, aber sie war auch nicht nervig. Mit Betonung auf war. Insbesondere am Ende, da wo die Handlung dann endlich mal gut war, ging sie mir leider tierisch auf die Nerven mit ihrer Angst und ihrem Zwiespalt, wer ist jetzt gut und wer ist schlecht. Eine Kick-Ass Heldin ist sie nicht. Einerseits ist in ihren Gedanken erkenntlich, dass sie nicht gut heißt, was die Lorder bzw. die Regierung so machen, aber helfen tut sie nicht, sie macht einfach gar nichts, nur die verurteilen, die gegen die Regierung angehen und sich wehren. Klar, ist nicht immer alles schwarz oder weiß, aber warum stellt sie nicht selbst was auf die Beine und wehrt sich? Da konnte ich ihr nicht folgen und ihr Verhalten hat mich gelinde gesagt etwas frustriert.

Ben, Kylas Love-Interest, ist für mich genau der umgekehrte Fall gewesen. Aber leider auch nicht im positiven Sinne. Er verbringt zwar viel Zeit mit Kyla, doch so richtig erkennbar, was er für einen Charakter hat, ist 3/4 der Geschichte für mich nicht eindeutig gewesen. Erst zum Schluss offenbart er ein Charakterzug, den ich wie bei Kyla in umgekehrter Art nicht nachvollziehen konnte. Er entwickelt eine Leichtgläubigkeit und Naivität und wird viel zu unbedarf. Im Gegensatz zu Kyla wehrt er sich wenigstens, meiner Ansicht nach hätte er das aber viel besser und durchdachter planen können.
Also, kurzum, was Kyla zu ängstlich war, war Ben für mich zu unüberlegt.

Fazit
Ich und die Slater-Reihe werden leider nicht mehr Freunde. Ich weiß auch noch nicht, ob ich Book of lies von Teri Terry lesen werde, im Moment ist es ziemlich weit unten auf meiner Wunschliste gerutscht.

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