[Rezension] Plötzlich Prinz – Das Erbe der Feen

PlötzlichP

Titel: Das Erbe der Feen (Plötzlich Prinz #1)

Autor: Julie Kagawa

Übersetzer: Charlotte Lungstrass-Kapfer

Seitenanzahl: 512 S.

Verlag: Heyne fliegt

Erscheinungsdatum: 20. Januar 2014

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3453268661

Preis: 16,99  €

Originaltitel: The lost Prince

Band 1 von 3

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Cover
Das Cover finde ich gelungen, so wie bei den anderen Reihen von Julie Kagawa auch.

Handlung
Plötzlich Prinz – Das Erbe der Feen ist die Spin-Off Reihe zu Plötzlich Fee. Hier geht es um Ethan Chase, dem kleinen Bruder von Meghan. Meghan, Ash und Puck sind zwar auch mit von der Partie, und sogar Grimalkin, der arrogante Kater, darüber habe ich mich echt gefreut, haben allerdings nur einen recht kleinen Auftritt.
Die Handlung an sich war gar nicht so schlecht. Wenn auch im gewohnten alten Muster von Plötzlich Fee. Insbesondere interessant und spannend fand ich die Szenen, wo der neue unmittelbare Feind auf der Bildfläche erschien. Ethan und Kenzie, das neue Love-interest von Ethan und die ihm überall hinfolgt, haben es hier mit einer unbekannten Spezies des schönen Volkes zu tun. Sie sind durchscheinend wie Geister und saugen den Feen jegliche Magie ab. Mir lief jedes Mal eine Gänsehaut über den Körper, wenn die beiden sich diesen Wesen stellen mussten.
Das war es aber auch schon mit dem Lob. Der Rest an Handlung war mir dann allzu vertraut, hatte es doch viel zu viel Ähnlichkeit mit dem Auftakt zur Plötzlich Fee-Reihe. Klar, die Umstände waren teilweise anders als bei Meghan, aber selbst den Teil, den ich gerade dort oben gelobt habe, eine neue Spezies taucht auf und bedroht Winter- und Sommerhof, kommt exakt so bei Plötzlich Fee-Sommernacht vor.

Charaktere
So und jetzt kommt leider das, was mir das Buch einfach vermiest hat. Dass ich hier nochmal eine recht ähnliche Geschichte vorfinde wie bei Plötzlich Fee hätte ich mir natürlich denken können und war in gewisser Weise vielleicht auch so gewollt. Schließlich kehrt man so nochmal in die Welt zurück und das war toll, denn an der Welt ist wirklich nichts auszusetzen, ich bin gerne wieder ins Nimmernie zurückgekehrt. Aber die Reise wäre ich lieber wieder mit Meghan, Ash und Puck angetreten.
Ethan war für mich ein Charakter, der mir mit der Zeit immer mehr auf die Nerven ging. Sein ständiges Gefasel davon, dass er niemanden an sich ranlassen darf wegen der Feen, damit diese sich nicht an Personen vergreifen, die ihm lieb und teuer sind, hing mir irgendwann dermaßen zum Hals raus. Ich meine, was will der Kerl? Einen Orden, weil er so edelmütig ist, alle anderen daraus zu halten? Ich konnte es einfach nicht mehr lesen und für mich macht ihn das auch nicht zu einem Bad Boy, jedenfalls nicht zu einem attraktiven, wie ich ihn gerne in Büchern lese, sondern zu einer reinen Heulsuse.
Kenzie ist mir ebenfalls nicht so ans Herz gewachsen. Einerseits ist sie das starke Mädchen, dass sich tapfer verhält und dafür die Bewunderung von Ethan bekommt, andererseits hat sie einen Hintergrund, der bei ihm wieder Mitleid aufkommen lässt. Das wirkte auf mich alles zu gewollt, man muss die beiden ja quasi mögen, weil sie so tapfer und er so edelmütig ist. Kotz!

Fazit
Das Nimmernie und die gewohnten Charaktere aus der Vorgänger Reihe waren top, die neuen Charaktere leider ein totaler Flop. Für mich heißt es hier schon wieder Endstation mit der Plötzlich Prinz-Reihe. Schade!

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