[Rezension] Jenseits des Schattentores von Beate Teresa und Susanne Hanika

jenseits

Titel: Jenseits des Schattentores

Autor: Beate Teresa und Susanne Hanika

Übersetzer: –

Seitenanzahl: 480 S.

Verlag: Fischer Sauerländer

Erscheinungsdatum: 24. September 2015

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3737352468

Preis: 16,99 €

Originaltitel: –

Einzelband?

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COVER

Das Cover ist passend und schön gestaltet. Denn es zeigt den Eingang zum Jenseits, um das es in diesem Buch zentral geht. Auch der Hintergrund des Schriftzugs, also die zwei Holzbretter, sind gut gesetzt, denn es ist alles andere als leicht sich den Eintritt in die Unterwelt zu verschaffen.

HANDLUNG

Die Geschichte beginnt nach einer kurzen Prologszene aus der Sicht der Göttin Persephone, die ihr Dasein als Göttin in einem Turm am Meer fristet und von hier aus mithilfe einer magischen Kugel über das Leben der Menschen wacht und sich hin und wieder auch unauffällig einmischt. In dem Moment beobachtet sie gerade Aurora, ein Mädchen, das mit ihrem Vater in der ewigen Stadt Rom lebt. Diese verlässt nach einem Streit mit ihrem Vater ihr Elternhaus und begegnet bei ihrer Suche nach einer eigenen Wohnung der Auftragskillerin Luna Laverna, die gerade versucht eine Leiche zu verstecken. Ehe Aurora sich versieht, wird sie gemeinsam mit Luna von den Mafiosi verfolgt, und muss sich auf eine lange Suche und Hetzjagd begeben. Dabei begegnet sie Leon, einem attraktiven, aber rüpelhaften Mann, der die Sache nicht gerade einfacher macht.

MEINE MEINUNG

Es ist leider gar nicht einfach, euch eine gute Zusammenfassung zu dem Buch zu geben. Denn die ganze Handlung ist sehr miteinander verworren und leider hatte ich am Anfang auch so meine Schwierigkeiten damit. Denn man wird gleich zu Beginn direkt in das Geschehen der Geschichte hineingeworfen, ohne das einem die Zusammenhänge des ganzem so recht klar sind.
Insgesamt wird das ganze dann im Laufe der Geschichte zwar nachvollziehbar, aber die ersten Szenen waren für mich leider nicht so eingängig wie ich mir das gewünscht hätte.
Insbesondere Auroras erste Szene mit Luna, wo sie ihr was vormacht und so tut als ob sie auch eine Auftragskilerin ist, fand ich wenig schlüssig und nicht so logisch.
Doch andererseits, hätte Aurora sich nicht für jemand anderen ausgegeben, hätte sie bestimmt nicht so ein spannendes Abenteuer erlebt, das ich gern als Leser an ihrer Seite verfolgt habe.
Den Mix zwischen einer Art Thriller und kleinen Fantasy-Anteilen in Form von griechischer Mythologie haben die Autorinnen gut gemeistert.
Ebenso sind auch die Romantik und der Humor nicht zu kurz gekommen. Ich habe die Szenen zwischen Persephone und ihrer besten Freundin Kassiopeia sowie ihrem „ehemaligen“ Mann Hades geliebt. Persephone spart nicht an sarkastischen Bemerkungen und Kassiopeias recht blondinenhafte und eitle Art hat mir so manchen Lacher entlockt.
In den romantischen Szenen zwischen den Paaren Aurora /Leon und Persephone / Hades habe ich förmlich die Funken und Anziehungen gespürt, die zwischen ihnen herrschen. Dies liegt besonders an dem tollen Schreibstil, den die beiden Autorenschwestern besitzen. Schon in ihrer anderen gemeinsamen Buchreihe konnten sie mich davon überzeugen, dass sie Atmosphäre schaffen können.
Leider fehlte mir auch diese noch zu Beginn von „Jenseits des Schattentores“. War ich doch etwas zu sehr auf die italienische Kulisse fixiert, so haben sie zur Mitte des Buches meiner Meinung nach aber wieder den Bogen geschafft und zu ihrer alten atmosphärischen Stärke gefunden und ich kann glücklich sagen, dass mir „Jenseits des Schattentores“ am Ende doch besser gefallen hat, als am Anfang angenommen.

FAZIT

Für mich leider nicht ganz so gut wie die „Dark Angels-Reihe“ gewesen, aber trotzdem ein tolles, lustiges und spannendes Buch. Ich hoffe sehr, bald noch mehr tolle Geschichten aus der Feder des Autoren-Duos lesen zu können. Vielleicht gibt es sogar hier noch eine Fortsetzung? Ich vergebe 4 Buchbäume für „Jenseits des Schattentores“.

Buchbaum_1SternBuchbaum_2SterneBuchbaum_3SterneGrundbaum

 

 

 

Ein ganz herzliches Dankeschön an den Verlag

für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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