[Rezension] Der Feuerstein von Rae Carson

feuerstein

Titel: Der Feuerstein

Autor: Rae Carson

Seitenanzahl: 528 S.

Verlag: Heyne Verlag

Erscheinungsdatum: 27. August 2012

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3453267183

Preis: 16,99 €

Originaltitel: The girl of fire and thorns

Band: 1 von 3

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Cover
Das Cover finde ich schön und interessant. Es ist nicht das hübscheste Cover, dass ich je gesehen habe, aber es ist durchaus sehr ansehnlich und es passt zum Inhalt des Buches.

Handlung

Elisa ist eine Prinzessin. Und nicht nur das: Sie ist sogar Trägerin eines Feuersteins. Diese sind sehr selten in ihrer Welt und es bedeutet, dass sie von Gott für etwas großes erwählt wurde. Doch Elisa steht im Schatten ihrer größeren Schwester, denn sie ist dick und von der Reihenfolge her erst die zweite Thronerbin. Da wird sie unerwartet mit dem Prinzen ihres Nachbarlandes vermählt und zieht mit ihm auf sein Schloss. Doch überall lauern Gefahren auf sie, das sie durch den Stein in ihrem Bauchnabel etwas besonderes ist und so dauert es nicht lange, da wird sie entführt und muss sich den Gegnern und den politischen Problemen ihres Landes stellen.

Ich weiß, meine Zusammenfassung ist etwas dürftig. Aber das kommt daher, weil das Buch einfach so gut ist. Es passiert so viel in der Geschichte, dass es schwerfällt euch einen groben Überblick über den Inhalt zu präsentieren, ohne zu detailiert zu werden oder etwas entscheidendes zu verraten. Es werden viele Themen aufgegriffen und es bleibt immer spannend.
Manche Wendungen kamen so unerwartet und auch besonders der Schluss hat mich etwas schockiert zurückgelassen. Die Autorin Rae Carson ist auf jeden Fall nicht zimperlich und schreckt so leicht vor nichts zurück. Ich bin sehr gespannt, wie sie die Handlung im zweiten Teil fortführen wird.

Charaktere

Elisa ist zu Anfang noch eine Heldin mit vielen Schwächen. Aber sie wächst mit ihren Aufgaben, erst als Anführerin ihrer Entführertruppe, die sich im Nachhinein als eine freundliche Truppe herausstellt und später auch als Königin. Außerdem war es sehr angenehm und interessant mal eine Protagonistin zu verfolgen, die weder fantastisch aussieht noch ein Mauerblümchen ist, dass sich zu einem Schwan entwickelt. Obwohl die letzt genannte Option schon fasst wieder auf sie zutrifft, inwiefern verrate ich jetzt aber nicht.

Alejandro, Elisas neuer Ehemann, bleibt sehr blass, aber auch nicht durchgängig präsent. Er hat für Elisa am Anfang nicht mehr als freundschaftliche Gefühle, wenn überhaupt und verheimlicht ihre Hochzeit vor seinen Untertanen. Man ist sich bei ihm nie sicher, was er wirklich für Elisa empfindet. So ist es doch von Anfang an ein politisches Bündnis statt Liebe oder dergleichen, dass sie verbindet.

Humberto, einer von Elisas Entführer, ich habe ihn sehr ins Herz geschlossen, er ist wirklich ein liebenswerter Kerl und wird für Elisa nach und nach auch mehr als ein Freund.

Cosme, die Schwester von Humberto, hat oftmals sehr kühl auf mich gewirkt, das war sie auch, um genau zu sein. Trotzdem wird sie im Laufe der Geschichte Elisa eine gute Freundin.

Gegner gab es natürlich auch genug, die Animagi mit ihren geklauten Feuersteinen waren jedenfalls keine Schwächlinge und haben es Elisa bis zum Ende nicht sehr leicht gemacht.

Fazit

Rundum ein sehr gelungenes Buch! Ich vergebe 5 Buchbäume und freue mich auf die Fortsetzung „Die Feuerkrone“!
Buchbaum_1SternBuchbaum_2SterneBuchbaum_3SterneGrundbaumBuchbaum5

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2 Gedanken zu “[Rezension] Der Feuerstein von Rae Carson

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