[Rezension] Die Bucht von Sarah Alderson

diebucht

Titel: Die Bucht

Autor: Sarah Alderson

Seitenanzahl: 384 S.

Verlag: Ravensburger Buchverlag

Erscheinungsdatum: 22. Februar 2015

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3473584710

Preis: 9,99 €

Originaltitel: The Sound

Einzelband

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Cover
Naja, geht so. Das Original ist auf jeden Fall hübscher. Ich würde das deutsche Cover vielleicht auch noch etwas hübscher finden, wenn am unteren Rand nicht dieses hässliche Ecken-Logo drauf wäre. *grr*

Handlung

Ren hat sich als Kindermädchen auf der Insel Nantucket beworben. Sie freut sich sehr darüber, als es endlich losgeht, denn ihr Privatleben in London läuft zur Zeit alles andere als fantastisch: Ihr Freund hat mit ihr Schluss gemacht und knutscht mit einer anderen. Der beste Zeitpunkt, um zu verschwinden. Ihre Gastfamilie erweist sich als sehr nett und kaum angekommen, wird sie auch schon in die Strandclique aufgenommen, insbesondere der Sunnyboy Jeremy scheint Gefallen an ihr zu finden. Doch Ren ist auch von Jesse, einen Typen mit düsterer Vergangenheit, angetan. Sie leiht sich bei ihm ein Fahrrad und trifft sich immer öfter heimlich mit ihm. Denn die Clique rund um Jeremy und Jesse sind miteinander verfeindet. Aber warum? Was ist zwischen Jesse und Taylor, dem er immer wieder Prügel androht, vorgefallen? Und wer ist der Kindermädchenmörder, der auf der Insel sein Unwesen treibt? Ist Ren in Gefahr? Wird sie die Geheimnisse der Inselbewohner aufdecken?

Ich hatte keine hohe Erwartungen an „Die Bucht“. Und das ist auch gut so. Denn mehr als kurzweilige Unterhaltung bietet es nicht. Und selbst die, nur auf einen niedrigen Niveau. Leider. Die ganze Handlung ist sehr vorhersehbar und kaum überraschend. Meistens geht es sowieso mehr um Rens Liebesleben als um alles andere. Finde ich schade! Da habe ich mehr erwartet.

Charaktere

Ren

ich kann es nicht anders sagen: ein furchtbar naives Mädchen, die mehr auf andere hört als auf ihr Herz. Mag sein, dass das an ihrem Alter liegt und ich für das Buch schon zu alt bin, aber ehrlich mal, wie naiv ist sie zu glauben, mit jemanden schlafen zu müssen, um jemand anderen zu vergessen? Oh bitte! Ist das ihr Ernst? Das ist alles, was ich zu Ren zu sagen habe.

Jesse

Einen Jungen, der vor Klischeehaftigkeit nur so trotzt. Der dunkle Typ, der ein grausames Geheimnis hat und natürlich steht mal wieder jedes Mädchen auf ihn, weil er so geheiminsvoll und düster ist und ein tolles Sixpack hat. *augenroll* Ich kann die Faszination dieses Typ Mannes ja irgendwo schon verstehen und mich reizen diese Typen in Bücher manchmal auch. Aber Jesse war einfach viel zu dick aufgetragen.

Die Clique

Auch wieder ein totales Klischee. So eine Snobclique, in der echt jeder Klischeetyp vertreten ist. Die reiche Zicke, das reiche Arschloch, die und der reiche Nette, um nur einige zu nennen.

Die Gastfamilie

war sympathisch. Vorallem Brodie, die vierjährige Tochter der Gastfamilie, war echt süß, leider gab es nur sehr wenige Auftritte ihrerseits.

Schreibstil

Der Schreibstil war einfach und das Buch las sich so einfach weg. Einer der wenigen Pluspunkte.

Fazit

Tja, ihr merkt schon. Begeistert bin ich nicht. „Die Bucht“ ist, um es in Kurzform zu sagen, eine vorhersehbare Geschichte mit klischeehaften Charakteren, die für eine kurzweilige Unterhaltung sorgen kann und bei mir noch für  häufiges Augenrollen. 1,5 Buchbäume!

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