[Rezension] Die Verschworenen von Ursula Poznanski

7547 Autor: Ursula Poznanski
Seitenanzahl: 464 S.
Verlag: Loewe Verlag
Erscheinungsdatum: 16.10.2013
Sprache: Deutsch
ISBN: 3785575475
Preis: 18,95 €
Originaltitel: Die Verschworenen
Band: 2 von 3

 

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Die komplette Reihe

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Inhaltsbeschreibung

In der Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann. Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit, im wahrsten Sinn des Wortes, ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet. Doch dann wird Sandor Clanfürst, und mit einem Schlag ist alles anders.

Cover

Ich finde die Cover der Reihe toll! Sie sehen echt hübsch aus im Regal und machen etwas her. Sie sehen einfach besonders aus und machen neugierig. In gewisser Weise nehmen sie sogar Bezug zur Geschichte.

Handlung

Die Verschworrenen ist der zweite Teil der Eleria Reihe. Der zweite Band setzt dort an, wo wir die Truppe rund um Eleria, kurz Ria, verlassen haben: In der Stadt unter der Stadt. Nur Quirin, der Herscher der Unterstadt, Villem, der Clanfürst der Schwarzdornen und Sandor, sein Stellvertreter wissen von der Anwesenheit der Fünf. Der Rest der Schwarzdornen ist in dem Glauben, dass die Lieblinge, wie Ria, Tycho, Tomma, Aureljo und Dantorian vom Clan genannt werden, weitergezogen sind.
Ria vertreibt sich die Zeit in der Unterstadt mit dem Sortieren und Bewerten von alten Büchern, die Quirins Bibliothek beherbergt. Dabei findet sie immer mehr einzelne Seiten von dem Buch „Jordans Chronik“. Was bedeuten sie? Was hat die Chronik mit ihr und den anderen vier ehemaligen Studenten zu tun?
Ria sucht nach Antworten doch die Zeit wird immer knapper, denn Aureljo und Dantorian planen sich in die nächstgelegene Sphäre mit Namen Viennna 2 einzuschmuggeln um in Erfahrung zu bringen, warum sie für den Sphärenbund eine so große Gefahr darstellen, dass diese über Ihnen ein Todesurteil verhängt haben. Werden sie ihren Plan in die Tat umsetzen? Und was ist mit den anderen? Trennen sich hier die Wege der kleinen Gemeinschaft?

Wie auch im ersten Teil führt Frau Poznanski uns erst mal langsam und ruhig in die Geschichte ein. Die Erinnerungen von den Geschehnissen aus Band 1 kamen nach und nach zurück und ich verlor mich immer mehr in Rias Welt, auch wenn zu Beginn noch nicht viel passiert. Am Anfang wird viel Augenmerk auf die langsam anbahnende Liebe zwischen Sandor und Ria gelegt, die sich schon im ersten Band etwas herauskristallisierte. Die Chemie zwischen den beiden hat mir echt gut gefallen. Sie sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht, wissen aber was sie aneinander haben.
Ria verbringt viel Zeit mit ihm und das obwohl sie ja eigentlich mit Aureljo zusammen ist. Doch Ria gefällt es nicht, dass Aureljo zurück in die Spähren will. Sie will bei den Schwarzdornen bleiben. So auch Tycho.
Doch dann passiert etwas, womit Ria nicht gerechnet hat: Villem stirbt nach einem Clanangriff und Sandor wird sein Nachfolger. Das ändert alles und zwingt Ria zu einer folgenschweren Entscheidung. Welche das ist, müsst ihr selber lesen. Aber die Spannung steigt ab diesem Moment und lies mich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.

Charaktere

Ria war mir schon im ersten Band sympathisch. Sie ist ein kluges Mädchen, weiß, was sie will und setzt dies auch durch. Durch ihre Fähigkeit der Redegewandheit hat sie oft leichte Karten bei ihrem Gegenüber, manchmal zu leicht
wie ich finde, aber es ist auch ungemein faszinierend, was sie alles aus einzelnen Gesten entnimmt.
Sandor ist immer noch der kühle, wortkarge, manchmal auch etwas mürrische junge Mann. Trotzdem habe ich ihn sofort ins Herz geschlossen und finde, er passt sehr gut zu Ria, Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.
Mit Aureljo hingegen kann ich wenig anfangen. Ich habe keine Verbindung zu ihm aufbauen können, er wirkt sehr distanziert zum Leser, dies schreibe ich zum Teil seiner hervorstechenden Eigenschaft, Geradlinigkeit, zu.
Tycho, Tomma und Dantorian haben in dieser Geschichte nicht viel Raum bekommen, sodass ich zu Ihnen jetzt gar nicht viel sagen möchte. Auch sie tragen zum Fortlauf der Geschichte ihren eingenen Teil bei.

Schreibstil

Der Schreibstil fesselt sofort. Er ist flüssig, leicht zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin und alles wird aus Rias Sicht erzählt.

Fazit

Der zweite Band rund um die Lieblinge und Prims hat mir genauso gut gefallen wie der erste! Da gibt es gar nicht mehr zu sagen, der 2. Teil steht dem ersten in nichts nach. Ursula Poznanski hat wieder gute Arbeit geleistet! Der nächste Teil steht seit gestern schon bei mir in den Startlöchern, hoffentlich geht es so gut weiter! Fünf Buchbäume für diese Leistung!

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