[Rezension] Throne of Glass – Die Erwählte von Sarah J. Maas

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  • Autor: Sarah J. Maas
  • Verlag: DTV Verlag
  • Erscheinungsdatum: 1. September 2013
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 500 S.
  • ISBN: 3423760788
  • Preis: 17, 95
  • Originaltitel: Throne of Glass
  • Band: 1 von 3 Amazon

 

 

Cover

Das Cover ist nicht das, was ich erwartet habe. Es hat mich vom ersten Blick an enttäuscht. Das englische Cover mit der coolen Kickass-Heldin auf dem Titel gefällt mir um Längen besser als die deutsche Variante mit diesem Mädchen, das aussieht, wie ein altes Hexenweib mit verfilzten Strubbelhaaren und diesem grauenvollen Gewand. Uääh! Dabei hat der DTV Verlag echt schon hübschere Cover hervorgebracht. Der Titel ist, finde ich, ganz passend, zumindest mit dem Bezug zum Inhalt. (Von den Farbunterschieden bei der Schrift wollen wir erst gar nicht sprechen). Denn ein Thron aus Glas kommt in der Geschichte vor und die Erwählte ist die Hauptprotagonistin Celaena am Ende wirklich.

Handlung

Celaena Sardothien, die bekannteste Assassin des ganzen Landes Erilea, hat schon lange nicht mehr im Auftrag anderer gemordet, da sie aufgrund ihrere Verbrechen ihr Dasein eingesperrt in den Salzminen Endoviers fristen muss. Bis ihr der Kronprinz Erileas, Dorian, ein verlockendes Angebot unterbreitet. Sie  soll in einem Wettkampf gegen andere Champions antreten, gewinnt sie diesen, muss sie vier Jahre der Champion des Königs sein, deren Mordaufträge erledigen, bekommt dann aber im Anschluss ihre bedingungslose Freiheit geschenkt. Celaena schlägt ein und macht sich mit Dorian und seinem Soldaten Chaol auf dem Weg zum Schloss in Rifthold, wo der Wettkampf stattfinden wird. Doch hätte sie geahnt, was dort alles auf sie zukommt, hätte sie es sich vielleicht nochmal überlegt. Die Assassinin muss sich nicht nur gegen die anderen Champions behaupten, sie lernt auch Liebe und Freundschaft kennen und während des Wettkampfs geschehen schlimme, mysteriöse Morde, irgendjemand will alle Champions beseitigen, denn etwas Böses lauert im Schloss, das nur darauf wartet, geweckt zu werden. Wen kann Celaena noch trauen? Wer ist Freund und wer ist Feind?

Meinung

Throne of Glass ist für mich ein Buch, das mich ganz gut unterhalten konnte. (Auch wenn ich recht lange dafür gebraucht habe, aber das hatte andere Gründe). Es ist ein typisches Zwischendurchbuch mit den klassischen Elementen dieses Genres: Ein Bösewicht, der nach Macht strebt, eine Heldin, die die Welt retten soll und dies natürlich auch als Einzige kann (war ja klar!) und ein Liebesdreieck, bei dem schon von vornherein klar ist, wen das Objekt der Begierde wählt.

Die Welt Erilea, in der die Geschichte spielt, ist fantasievoll erdacht. Wenn auch klischeehaft-fantasievoll. Es gibt bzw. gab Elfen, ein Schloss komplett aus Glas und ein König, der über ganz Erilea herschen will. Na? Kommt euch das bekannt vor? Ja, es ist ein abgelutschter Hut und total platt, aber dennoch habe ich erstaunlicherweise kein Problem damit gehabt. Im Gegenteil. Ich fühlte mich von Anfang an wohl in Erilea. Der alte Hut zieht also doch manchmal noch.

Weniger schön finde ich die Arroganz der Hauptprotagonistin. Hier stört mich das Klischee. Celaena Sardothien ist nicht nur klug, witzig, raffiniert, einfallsreich und kann wunderbar kämpfen. Nein, sie ist auch noch wunderschön und wird ständig von den Männern angeflirtet. Immer das gleiche. Es reicht einmal zu erwähnen, dass die Hauptperson gut aussehend ist. Das selbe gilt auch für den einen männlichen Love-Interest. Ich habe of gedacht: Wenn ich noch einmal lese, wie gut aussehend Prinz Dorian in seinen ach so eleganten Stiefeln ist, klatsche ich das Buch an die Wand.

Trotzdem: Zumindest den Teil der Magie muss ich der Autorin zugestehen, ist mir in der Form noch nicht in anderen Büchern vorgekommen. Da hat sie mal eine eigene Idee zwischen den Klischees eingebaut.

Der Spannungsbogen an sich ist meiner Meinung nach nicht immer gegeben. Die Seiten lesen sich hauptsächlich wegen des einfachen und flüssigen Schreibstils so weg wie nichts.

Am Schluss wurde die Spannung nochmal stark angezogen, nur um kurz daraufhin auch wieder in sich zusammenzusacken. Alle Probleme und Schwierigkeiten liesen sich recht schnell lösen und am Ende war fast alles Friede – Freude – Eierkuchen. Neugierig auf die Fortsetzung hat es mich aber dennoch gemacht.

Throne of Glass erhält von mir 3, 5 Buchbäume (Da ich das nicht abbilden kann, runde ich auf auf vier):

BuchbaumBuchbaumBuchbaumBuchbaum

 

 

 

Die Reihe auf Deutsch

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Die Reihe auf Englisch

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